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Begriffe der grafischen Industrie
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Es sind 100 Einträge im Glossar.
Seiten: 1
Begriff Definition
AcceleratorEngl. Beschleuniger. Meistens in Form von Zusatzplatinen im Computer zum Beschleunigen von komplexen Rechenaufgaben.
 
AccessZugriff
 
ADBAbk. für Apple Desktop Bus. Schnittstelle an Apple-Computern, die den Anschluß von Tastatur, Maus und anderen Eingabegeräten wie etwa Grafiktabletts erlaubt. Bis zu sieben Geräte lassen sich in eine Kette schalten und mit dem Macintosh verbinden.
 
Additive GrundfarbenRotes, grünes und blaues Licht, das zusammen weisses Licht ergibt. Vergleiche hierzu auch «subtraktive Grundfarben».
 
Additive PrimärfarbenRot, Grün und Blau sind die Primärfarben des Lichts, aus denen alle anderen Farben gemischt werden können.
 
Additives FarbsystemEin Farbsystem, bei dem sich die Wellenlängen von Licht, z.B. die additiven Grundfarben Rot, Grün und Blau, zu anderen Farben mischen. Die Mischung dieser drei Grundfarben ergibt weisses Licht.
 
AdobeHersteller von Software und Schriften. Urheber der PostScript Seitenbeschreibungssprache.
 
AFM-DateiAFM ist das Akronym für Adobe Font Metrics. Diese Dateien gehören zum Lieferumfang von PostScript-Type-1-Schriften und verzeichnen neben allgemeinen Informationen auch die Laufweitenangaben zu jedem Zeichen und die Unterschneidungsinformationen zu einzelnen Buchstabenkombina-tionen. Es handelt sich um einfache Textdateien, die sich mit jedem Texteditor bearbeiten lassen. Leider verwendet praktisch kein Anwenderprogramm die AFM-Dateien direkt. Auf dem Mac übernehmen Softwares die Laufweiten-informationen aus den Screenfonts, PC und Windows beziehen die Angaben aus den PFM (Printer Font Metrics)-Dateien.
 
AI - DateienAl-Dateien entsprechen den DSC-Konventionen (Document Structuring Conventions) von Adobe und müssen rigide Vorschriften als PostScript-Datei erfüllen. Insbesondere sind nur deklarative Befehle zugelassen, Kontrolloperatoren wie “if” oder “for” sind also nicht erlaubt. Das Al-Format existiert in drei Varianten, die den verschiedenen Versionen von Adobes lllustrator entsprechen: 1.1, 88 und 3.0. Ab Version 3.0 können Al-Files auch ein Bitmap-Preview enthalten, äusserlich betrachtet sind sie damit einer EPS-Datei gleichwertig und deswegen in der Handhabung identisch. Das Al-Format besitzt den Vorteil, daß die meisten Grafikprogramme sie in editierbarer Form importieren können. Es ist damit für den Austausch von Vektordaten prädestiniert.
 
AlgorithmusMathematischer Begriff für ein Verfahren, mit dessen Hilfe es gelingt, ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen.
 
AlphakanalVon Bildbearbeitungsprogrammen angebotener Kanal, der für das Maskieren bestimmter Bildteile vorgesehen ist und meist eine Datentiefe von 8 Bit (entspricht 256 Farben) unterstützt.
 
AlphanumerischDarstellung von Buchstaben, Ziffern und Zeichen, also rein textliche Information.
 
AnalogKontinuierliches Verhältnis zwischen Information und Repräsentation (Zeiger einer Armbanduhr = analoger Repräsentant der Zeit). Analogaufzeichnung: z.B. Musik auf Tonband oder Schallplatte (analog recording).
 
Analog-Digital-Wandler(AD-Wandler, ADC = AD-Converter). Elektronische Komponenten, die analoge Signale in entsprechende digitale Informationen umwandeln können. A/D-Wandler sind oft Bestandteil einer Interface-Elektronik. Das umgekehrte Verfahren wird Digital/Analog-Wandlung genannt (DA-Wandler, DAC = DA-Converter).
 
AnalogproofEin Druckvorstufen-Proof, das mit einem Verfahren zur Simulation des Drucks hergestellt wird.
 
AndruckEin Probedruck, der zeigt, wie das Endergebnis aussehen wird, wenn es mit ähnlichen oder identischen Druckmaschinen gedruckt wird.
 
ANSIEngl. Abk. American National Standards Institute.
 
AntialisingRechnerisches Verfahren, um bei niedrigaufgelöster Bildschirmdarstellung von Grafikobjekten und Buchstaben unschöne, treppenartige Kanten zu “entschärfen”. Dies erfolgt durch das Errechnen von Farbverläufen zwischen der Objekt und der Hintergrundfarbe. Dadurch verlieren die Objekte allerdings auch ihre Randschärfe.
 
ASCIIAmerican Standard Code for Information Interchange: Ein 7-Bit-Code für alphanumerische und einige wenige Steuerzeichen.
 
ATM (Adobe Type Manager)Produkteabkürzung für den Adobe Type Manager (Hilfsprogramm zur Schriftendarstellung von PostScript-Fonts).
 
AuflagendruckUnter Auflagendruck versteht man die Herstellung von Drucksachen; im Unterschied zum Andruck können (sollten aber nicht) sich Farbveränderungen ergeben, da sich z.B. die Farbe bei längerer Laufzeit der Druckmaschine verändert.
 
AuflösungEin Mass für die Feinheit und Detailschärfe eines elektronischen Bildes. Die Auflösung wird je nach Gerät in verschiedenen Einheiten gemessen. Bei Scannern wird sie in ppi (Pixel pro Inch) oder spi (Samples pro inch) angegeben, während die Auflösung von Monitoren in ppi gemessen wird. Bei Rasterbildern wird die Auflösung bzw. Rasterweite in lpi (Linien pro Inch) gemessen. In allen Fällen gilt: Je höher die Auflösung, desto höher die Detailschärfe des Bildes.
 
Auflösung des BildschirmsBezeichnung für die Anzahl Punkte, die auf einem Bildschirm gleichzeitig dargestellt werden können. Die Angabe erfolgt in Punkten pro Zeile multipliziert mit der Anzahl Punkte pro Kolonne.
Beispiel: 400 Zeilen à 600 Punkte ergeben eine Auflösung von 240 000 Punkten.
 
AufsichtsvorlageEin Original, das auf einem opaken, undurchsichtigen Material gedruckt ist.
 
AusschiessenDas Verfahren, das die Seiten in der richtigen Reihenfolge und Position für ein Buch oder eine Broschüre anordnet, um davon einen ausgeschossenen Bogen herzustellen, mit dem wiederum die Druckplatte belichtet werden kann.
 
Auto-TracingAutomatisches Folgen einer grafischen Kontur durch den Computer, wobei der Kontrastwechsel im Bild oder Grafik als “Richtlinie” gebraucht wird. Auf diese Weise lassen sich Bilder relativ einfach in Strichzeichnungen umsetzen, die dann durch spezifische Software überarbeitet werden können.
 
Batch-ScannenAutomatisches Scannen mehrerer Vorlagen hintereinander, entsprechend vorher getroffener Einstellungen.
 
BelichterEin Gerät zur Ausgabe digitaler Daten mit hoher Auflösung auf foto-empfindliches Papier, Film oder Druckplatten.
 
Bezier-KurvenIn Programmen zum Zeichnen von Vektorgrafiken (z.B. «Adobe Illustrator», «Macromedia Freehand», «CorelDraw») eine Kurve, deren Form durch Fixpunkte entlang ihres Kreisbogens gegeben ist.
 
BildverarbeitungKaum ein Bild, das heute gescannt wird, kommt ohne den Schritt der Bildverarbeitung auf den Film, meistens werden die Farben für den Druck optimiert. Früher wurden solche Arbeiten manuell und grossenteils mit dem Airbrush ausgeführt.
 
BinärLogisches Code-und Zahlensystem, das zur Darstellung aller Informationen nur die Werte 0 und 1 verwendet (Dualsystem).
 
BitBinärziffer. Die kleinste Informationseinheit in einem Computer, entweder 1 oder 0. Ein Bit kann zwei Zustände definieren (Ein oder Aus).
 
Bit-MappingVerfahren, mit dem jeder einzelne Punkt auf einem Bildschirm direkt angesprochen werden kann. Der Bildschirminhalt liegt als Bitmuster in einer Ebene im Arbeitsspeicher und kann somit sehr schnell verändert und bewegt werden.
 
Bit-TiefeDie Bit-Tiefe gibt an, wieviele verschiedene Farben ein Bild enthält, z.B.
1bit = Strichvorlage = nur schwarz und weiss
8bit = Halbtonvorlagen S/W = 256 verschieden Töne oder
24bit = RGB = 16,7 Millionen Farbtöne im Bildschirm.
 
BitmapEin digitalisiertes Bild, das im Computer gespeichert und auf dem Monitor angezeigt wird. Das Bild besteht aus einem Muster von Pixeln. Die Dichte oder Farbintensität jedes Pixels wird in Bit angegeben.
 
BlaupauseEin einfarbiges Proof, anhand dessen in der Regel die ausgeschossenen Filme kontrolliert werden.
 
BleisatzBleisatz ist das älteste Setzverfahren. Das Grundprinzip wurde im Jahre 1440 von Johannes Gutenberg entwickelt, es beruht darauf, dass einzelne Buchstaben (Drucktypen) zusammen gesetzt werden zu einer Zeile und die wiederum zu Seiten. Die Drucktypen bestehen zum grössten Teil aus Blei und wurden von Schriftgiessereien hergestellt. Im Ausklingenden 19. Jahrhundert kam der "Maschinelle Bleisatz" auf. Hier wurden keine Drucktypen mehr gesetzt, sondern Matritzen (Gussformen), die, wenn die Zeile komplett war, mit Blei ausgegossen wurde. Aus dieser Zeit stammen Firmen, die heute noch viele Schriftlizenzen inne haben: wie Monotype, Linotype oder Berthold. Der Bleisatz hat heute keine Bedeutung mehr, aber viele Regeln und Begriffe haben ihren Ursprung im Bleisatz, wie Schriftklassifizierungen, das Typographische Masssystem, Setzkasten usw.
 
BlindprägungIn den Bedruckstoff wird eine Vertiefung durch eine Buchdruckpresse eingedrückt. Verwendung bei repräsentativen Drucksachen, wie z.B. Briefbogen des Firmenvorstands.
 
BlitzerStörende weisse Ränder, die im Druck bei aneinandergrenzenden Farbflächen entstehen, wenn die Bögen ungenau montiert wurden. Zur Vermeidung von Blitzern arbeiten Reprobetriebe mit Überfüllung.
 
BogendruckmaschineEine Druckmaschine, auf der anstelle einer Endlosbahn vorgeschnittene Bogen bedruckt werden.
 
BogenmontageDas manuelle Aufkleben der belichteten Filme in der richtigen Position auf einem Standbogen, von dem dann die Druckplatten hergestellt werden können.
 
Bounding BoxImaginärer Rahmen zur Referenzierung von Bildern in Seitenbeschreibungssprachen und Grafikprogrammen.
 
bpsBit pro Sekunde: Masseinheit für die Datenrate, also die Übertragungsgeschwindigkeit. Übertragungsmenge pro Zeiteinheit.
 
BundDie Mitte von zwei Seiten, die sich gegenüber stehen.
 
BundzugabeDie Tendenz von Seiten, in der Mitte eines Bogens oder eines Buches mit Rückstichheftung, nach aussen zu wandern.
 
BüttenpapierBüttenpapier wurde ursprünglich von Hand mit einem Sieb aus der "Bütte" (dem Gefäss, in dem die nasse Papiermasse ist) geschöpft. Merkmal für Büttenpapier ist, dass der Rand dünner und faserig ist. Heute wird Büttenpapier auch industriell hergestellt, oft wird der Rand durch schneiden oder quetschen faserig gemacht.
 
ButzenIn der Drucktechnik ein durch Schmutz auf dem Bedruckstoff oder dem Gummituch verursachter Fleck auf dem Druckbogen.
 
ByteStandardmass für die Angabe von Dateigrössen sowie Einheit zur Darstellung eines Zeichens. Entspricht normalerweise einer Informationsmenge von 8 Bit. Kapazitätsbezeichnungen: Kilobyte (1 kB = 1024 Byte). Megabyte (1 MB = 1000 KB = 1 048 576 Byte) oder Gigabyte (1 GB = 1000 MB = 1 000 000 KB = 1 073 741 824 Byte).
 
CADAbk. für Computer Aided Design. Computergestütztes Entwerfen und Zeichnen. Diese Technik ermöglicht es Programmen, Konstruktionszeichnungen zu erstellen. Die Computergrafik nutzt ähnliche Programme. Ein konstruiertes Bildelement, etwa ein Haus als einfaches Gittermodell, versieht der Anwender in Renderingprogrammen mit Oberflächen oder Texturen.
 
CCD (charge-coupled device)Eine Anordnung lichtempfindlicher Elemente, die in Scannern verwendet wird, um Licht in elektrische Ladungen umzuwandeln.
 
ChromaDas Attribut der Farbwahrnehmung, das den Grad der Abweichung von einem Grau der gleichen Helligkeit ausdrückt.
 
Chromo-Papier/-KartonChromo-Papier/-Karton ist Papier/Karton, das meist einseitig gestrichen ist, die Streichmasse ist aber anders zusammengesetzt als z.B. bei Kunstdruckpapieren. Chromo-Papiere sind meistens glänzend. Das Hauptanwendungsgebiet sind Etiketten.
 
CIEEine internationale Vereinigung von Farbexperten, die Standardmodelle für die geräteunabhängige Farbraumdarstellung entwickelt haben. Das CIE-Farbmodell ist die Grundlage moderner Farbmanagementsysteme.
 
CIELab-FarbraumAuch CIE L*a*b. Ein 1976 definierter Farbraum zur Darstellung von Farbe in einer dreidimensionalen Matrix, ähnlich dem ClELUV Farbraum. Er erreicht durch Verwendung einer Adams-Nickerson-Kubikwurzel-Formel eine empfindungsmässig gleichabständige Farbdarstellung und ist insbesondere für die Messung kleiner Farbabstände geeignet. L steht für Helligkeit, A für den Rot/Grün-Wert, B für den Gelb/Blau-Wert.
 
CIELUV-FarbraumAuch CIE 1976 L*u*v. Ein 1976 definierter Farbraum, der sich für die Farbspezifikation in der additiven Farbmischung (zum Beispiel Farbfernsehen) oder bei zusammengesetzten Farben eignet. L steht für Helligkeit, U für den Rot/Grün-Wert, V für den Gelb/Blau-Wert.
 
CIELXYZ-FarbraumDie CIE definierte diesen Farbraum 1931 als eine dreidimensionale Darstellung aller wahrnehmbaren Farben. Die konstruktiven trichromatischen Werte (xyz) lassen sich von Spektralkurven ableiten. Zwar entspricht der y-Wert der Helligkeit, x und z weichen jedoch von den sonst üblichen Angaben über Farbton und Sättigung ab.
 
CMSColor- oder Farbmanagementsystem. Ein solches System sorgt für einheitliche Farben über Ein- und Ausgabegeräte hinweg, damit das gedruckte Endergebnis so gut wie möglich der Vorlage entspricht. Die Eigenschaften oder Profile von Geräten werden normalerweise mittels standardisierter IT8-Farbvorlagen festgelegt.
 
CMYK-FarbsystemCyan, Magenta, Yellow, Black. Die subtraktiven Grundfarben oder Prozessfarben für den Vierfarbendruck. Durch Kombination von Punktrastern dieser vier Farben in unterschiedlichen Dichten lässt sich eine breite Farbpalette realisieren.
 
Color LUTsLUT steht für lookup tables. Farbtabellen, die der Computer zur Berechnung von Bildern einsetzt. Bildverarbeitungsprogramme nutzen sie zur Umrechnung von Bilddaten innerhalb verschiedener Farbsysteme.
 
Color Rendering Dictionary (CRD)Farbwiedergabetabellen in PostScript Level 2 zur Spezifikation der Farbmöglichkeiten von Ausgabegeräten in einer CIE-Farbnotation.
 
Color SenseColor-Management-System (CMS) von Kodak, welches in das Sun Betriebssystem integriert ist.
 
Color SyncColor-Management-System (CMS), das Apple in das Mac-Betriebssystem integriert hat.
 
ComposingBegriff aus der Bildverarbeitung. Bezeichnet eine Collage aus verschiedenen Bildern mit Hilfe der EBV. Programme, die auf solche Composings spezialisiert sind, können Bilder mathematisch miteinander kombinieren, sie also transparent übereinander legen oder die Pixelwerte voneinander subtrahieren, sie multiplizieren, nur ihre Hell- oder Dunkelwerte für die Berechnung einsetzen und andere Effekte erzeugen. Die so entstandenen Bilder haben oftmals keinerlei Ähnlichkeit mehr mit ihrem Ausgangsmaterial.
 
Computer-to-PlateDaten aus dem Computer werden direkt ohne das Übertragungsmedium Film auf die Druckplatte belichtet. Vorteil: Man spart einen Zwischenschritt, die Kosten werden gesenkt. Nachteil: Bei Fehlern muss die ganze Druckplatte neu belichtet werden.
 
Crystal RasterEine stochastische oder frequenzmodulierte Rastertechnik, die von Agfa PostScript-RIPs unterstützt wird.
 
DatenkomprimierungDas Verringern der Grösse einer Bilddatei für die Speicherung mit geringer oder keinerlei Beeinträchtigung der Bilddaten und Qualität.
 
DCS FormatDesktop Color Separation. Vorseparierte Halbtonbilder zur Plazierung in Layoutprogrammen. Das Format besteht aus fünf Dateien, je eine pro Grundfarbe plus ein Preview-File.
 
DDESAbk. für Digital Data Exchange Standard. Ein unter IT 8 bei ANSI akkreditierter Datenstandard zum Zwecke des Bild, Grafik und Layout orientierten Austausches von Daten innerhalb der Geräte und Peripherien verschiedener Hersteller der Druckvorstufenindustrie.
 
De-inkingDe-inking (Entfärben) von Altpapier. Hierbei wird die Druckfarbe, durch Chemikalien von den Papierfasern gelöst.
 
DensitometerEin Gerät zur Messung der Intensität des von Film durchgelassen bzw. von Papier reflektierten Lichts. Ein Densitometer hat zwei Betriebsarten: Der Integral-Modus dient zur Messung der Dichte mit einer logarithmischen Skala von 0 bis etwa 4, während der Punktprozent-Modus die Dichte mit einer linearen Skala von 0 bis 100 misst. Es dient zur Kontrolle der Genauigkeit, Qualität und Einheitlichkeit der Ausgaberesultate.
 
Density (Dichte)/SchwärzungDer Grad der Opazität eines lichtabsorbierenden Filters, Pigmentes oder einer belichteten Foto-Emulsion.
 
Dichroitischer SpiegelEine besondere Art von Interferenzfilter, der einen bestimmten Teil des Spektrums reflektiert und den Rest durchlässt. Wird in Scannern verwendet, um einen Lichtstrahl in seine RGB-Anteile zu zerlegen.
 
DichteEin Mass für die Schwärzung eines Bildes auf Papier oder Film. Bei Papier, einem Aufsichtsmaterial, gilt: Je weniger Licht reflektiert wird, um so höher ist die Dichte. Bei Film, einem Durchsichtsmaterial, gilt: Je weniger Licht durchgelassen wird, um so höher ist die Dichte. Papier hat einen typischen Dichteumfang von etwa 0 bis 2, während die Dichte von Film zwischen 0.2 und 4.0 liegen kann.
 
DichteumfangDer Unterschied in der Dichte zwischen den hellsten Lichtern und den dunkelsten Schatten eines Bildes.
 
DickteBuchstabendbreite mit Vor- und Nachbreite.
 
Didot-PunktEin auf dem französischen Fussmass aufgebautes und dem Metersystem angepasstes typografisches Masssytem.
 
Digitaler DruckPrinzipiell jedes Druckverfahren – auf einem DTP-Laserdrucker oder einer digitalen Druckmaschine – bei dem das Druckbild aus einer digitalen Datei erzeugt wird. Seit der Einführung der digitalen Vierfarbdrucksysteme für den Kleinauflagendruck (z.B. Agfa Chromapress) werden Erzeugnisse dieser Drucksysteme häufig als «digitaler Druck» bezeichnet.
 
Digitales FarbproofEin Farbproof, das anhand einer digitalen Datei und nicht mit Separationsfilmen hergestellt wird.
 
DigitalisierungEin Verfahren, bei dem analoge in digitale Signale umgewandelt werden. Dies umfasst zwei Schritte: Abtastung des analogen Signals, wobei das Signal in eine Folge von Werten in bezug auf Zeit oder Raum umgewandelt wird, und Quantisierung sowie Codeworterzeugung.
 
Direct-to-plateDie direkte Belichtung von Bilddaten auf Druckplatten/-folien, ohne dass Filme als Zwischenschritte verwendet werden.
 
Direct-to-pressDie Ausschaltung von Zwischenfilmen und Druckplatten/-folien durch direkte Übertragung der Bilddaten an die Druckzylinder auf der Druckmaschine.
 
Display PostScriptProgramm zum Seitenaufbau und -beschreibung auf dem Bildschirm, von Adobe. Display-PostScript ist eng an das Betriebssystem gebunden, ist jedoch geräteunabhängig.
 
Dithering Umsetzung von Graustufenwerten in unregelmässige Punktraster. Dieses Verfahren erlaubt Graustufendarstellungen in niedrigauflösenden Druckverfahren und an Schwarzweissbildschirmen.
 
DivisDer kürzeste Strich im Schriftsatz, ein Viertelgeviert lang.
 
DmaxDer Punkt der maximalen Densität in einem Bild oder einer Vorlage.
 
dpi, bzw. dpcmDots per inch oder Punkte pro Zoll, bzw. dots/Punkte pro Zentimeter. Masseinheit für die Auflösung eines Ausgabegerätes. Dabei entspricht 1 Zoll etwa 2,54 cm. Der Begriff ist wegen der scheinbaren, real nicht vorhandenen Relation zu den Punkten eines Rasters etwas irreführend. Ein genaueres Mass für die Auflösung ist ppi (Pixel pro Inch) für Scanner und rpi (Rel pro Inch) für Belichter und Drucker.
 
DrahtheftungEs gibt zwei Arten von Drahtheftungen: die Blockheftung und die Rückendrahtheftung. Bei der Blockheftung werden die Drucksachen oder Produktmuster seitlich zusammen geheftet. Bei der Rückendrahtheftung, werden die gefalzten Bogen durch den Bund geheftet. Dies ist eine preiswerte und haltbare Heftung für Broschüren.
 
DruckbogenDie Gesamtheit aller Seiten/Drucksachen, die auf einem Blatt (Bogen) durch die Druckmaschine laufen.
 
DruckfarbenDruckfarben für den 4-farb-Druck sind genormt nach der Europa-Skala, Kodak-Skala und DIN-Skala. Sie bestehen aus zwei Hauptbestandteilen, dem Farbmittel und dem Bindemittel.
Die Farbmittel sind das, was wir als die "Farbe" wahrnehmen. Sie dienen dazu, den Bedruckstoff einzufärben.
Die Bindemittel sorgen für die Haftung der Farbmittel auf dem Bedruckstoff und schützen die Farbmittel vor mechanischen Abrieb. Desweiteren sorgen sie dafür, dass die Farbe auch trocknet.
Die Druckfarbe muss drei Hauptaufgaben erfüllen:
Sie muss "rasch wegschlagen", d.h. die Farbe muss in den Bedruckstoff eindringen und an der Oberfläche härten.
Sie muss "schnell trocknen", so dass sie nicht verschmiert oder "abzieht" (d.h. sich auf dem davor gedruckten Bogen abbildet).
Sie muss für das jeweilige Druckverfahren die richtige Konsistenz (Zähigkeit) haben, so gibt es kurze (dünnflüssige) und lange (zäheklebrige) Farbe.
Man unterscheidet weiterhin zwischen lasierenden (durchscheinenden) und deckenden Farben.
 
DruckformDruckform ist der Teil im Druckverfahren, von dem die Informationen auf den Bedruckstoff übertragen werden. Je nach Druckverfahren spricht man von Druckplatte, Druckzylinder usw. Die Druckform ist das stärkste Unterscheidungsmerkmal der vier "klassischen" Druckverfahren (Hochdruck, Tiefdruck, Flachdruck, Durchdruck).
 
DruckkennlinieGrafische Darstellung in einem Koordinatensystem, die die Tonwertzunahme im Druck, verglichen mit den Filmen, aufzeigt.
 
DruckkontrollstreifenEin auf einem Druckbogen mitgedruckter Kontrollstreifen mit verschiedensten Messfeldern zur Überprüfung des Druckergebnisses.
 
DruckzuwachsSiehe Punktzuwachs.
 
DTPAbk. für Desktop Publishing. Abgekürzter, allgemein anerkannter Begriff für Mac-basierte Herstellung von Publikationen (Satz, Grafik, Bild).
 
DTRAbk. für Desktop Reproduction. Analog zum DTP umfasst Desktop Reproduktion die Bildreproduktion auf dem Schreibtisch.
 
DurchschussBeim durchschossenen Satz ist der Zeilenabstand grösser als die Schnittgrösse. Der Durchschuss wird auch als Zeilenzwischenraum bezeichnet.
 
DurchsichtsvorlageEin Original, das auf einem lichtempfindlichen Trägermaterial gedruckt ist, durch das Licht hindurchgeht. Ein Dia ist z.B. eine Durchsichtsvorlage.
 
DXFIm CAD gebräuchliches Datenformat, entwickelt von der Firma Autodesk für den Austausch von Polygonflächen- und -liniendaten (zwei- und dreidimensional) mit x- und y- beziehungsweise z-Koordinaten, ohne Modellhierarchien und ohne Materialeigenschaften.
 
Dynamische VerknüpfungIm Gegensatz zur Vorberechnung von ColorLinks ist dies eine «on-the-fly»-Methode zur Berechnung von Farbraumtransformationen anhand von Quell- und Ziel-Farbprofilen.
 
Panos FXHersteller von Photoshop-Aktionen. Zu den meist kostenpflichtigen Aktionen gesellen sich auch Free-Downloads die durchaus brauchbar sind. Homepage: http://www.panosfx.com
 


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